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Beerdigung von Thata

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Zurück auf den Philippinen brauchten wir etwas Zeit, uns von der herzlichen Atmosphäre auf den Molukken an die viel mehr bevölkerten Philippinen mit   - wir müssen es leider sagen – mehr mit sich selbst beschäftigten Filipinos zu gewöhnen. In Cagayan de Oro verbrachten wir den Heiligabend in unserem Lieblingsrestaurant in der Nähe des Hotels. Einer der Besitzer leistete uns Gesellschaft und am Schluss sagte er sogar, dass er gerne im Stiftungsrat von Batulong wäre. Warum auch nicht, er hat viele soziale Ideen und oft kommen arme Kinder vorbei, die im Restaurant etwas zu essen bekommen. Auch an diesem Abend. Der Junge auf dem Bild ist 13 und in der 7. Klasse. Wir versprachen ihm, dass Batulong ihn im College unterstützt, wenn er gute Noten hat. Heiligabend im J2J Am 25. gingen wir zur Totenwache von Thata. Für uns ist diese Tradition fremd, die Tote noch tagelang im Haus aufzubahren und im Sarg mit Glasfenster den Trauernden zu einem letzten Anschauen (last viewing) zu präsentiere...

Rückreise verschoben!

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Gestern, am 20. Dezember, erfuhren wir, dass unsere Batulong Mitarbeiterin in den frühen Morgenstunden gestorben ist. Obwohl es uns bewusst war, dass der metastasierende Krebs ihr Leben in den nächsten Monaten beenden würde, waren wir doch geschockt und es war für uns sehr sehr plötzlich. Sie hatte uns eine Woche vorher noch von geschwollenen Füssen berichtet und dass sie in der kommenden Woche zu ihrer Onkologin gehen würde. Drei Tage vor ihrem Tod hatte sie ihren 59. Geburtstag, aber auf unsere Glückwünsche kam keine Reaktion mehr.  Wir sagten Keno immer, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass wir es innerhalb der drei Tage, die für Beerdigungen auf den Philippinen üblich sind, auf die Philippinen schaffen würden und so war unsere erste Reaktion auch, dass wir nicht gehen. Aber weil an Weihnachten keine Abdankungen stattfinden, ist die Abschiedsfeier auf den 26. oder 27. verschoben.  Statt dass wir also am 24. nach Hause in die Schweiz fliegen, geht es wieder zurück auf die...

Molukken

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Wir sind auf der Insel Ambon in den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe zwischen Sulawesi und West-Papua. Flächenmässig sind die Molukken fast doppelt so gross wie die Schweiz, aber sie haben nur 2 Millionen Einwohner. Vor 7 Jahren waren wir schon einmal hier und es ist immer spannend, an einen Ort zurück zu kommen. Die muslimische junge Frau, die damals unser Tauchguide war, ist jetzt verheiratet und führt mit ihrem Mann den Tauchshop. Aber die Pandemie hat der Region stark zugesetzt und wo früher noch ein paar kleine Restaurants waren, ist jetzt nichts mehr. Im kleinen Ort Laha, wo wir in einem Homestay (privates Haus, das Zimmer vermietet) wohnen, gibt es nur einen Ort mit etwas Essen und einen kleinen Laden! Blick auf den Inland-Hafen Vor 20 Jahren fanden hier heftige und blutige Kämpfe zwischen Muslimen und Christen statt und die Spannungen legten sich erst 5 Jahre später. Heute sind Dörfer entweder muslimisch oder christlich und auf unserer Fahrt in die Hauptstadt Am...

Hello Indonesia

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Wir sind nun schon zwei Wochen in Indonesien und die Zeit vergeht wie im Fluge. Die Tauchbasis ist auf Lembeh, Nord Sulawesi, eine grosse Insel südlich von Mindanao. Auch hier taucht man primär über schwarzen oder weissen Sand, unterbrochen von kleineren Korallenblöcken, aber die Guides sind eher auf mittelgrosse Tiere wie Oktopus und Seepferdchen fokussiert. Da das Resort nur über ein Boot erreichbar ist, lebt man hier in einer relativ engen Gemeinschaft mit den anderen Gästen: Essen am langen Tisch zum Beispiel. Am Anfang fanden wir es eher schwierig in eine bestehende Gruppe zu kommen, aber dann hatten wir schöne Gespräche mit einem jüngeren Pärchen auf Weltreise.  Zuerst einige Fotos vom Resort, das sich nicht verändert hat seit wir die 2 Monate am Anfang der Pandemie hier verbracht hatten. Sogar der Tauchguide ist noch derselbe. Blick von unserem Cottage Unsere deutschen Mit-Taucher Und nun einige Tiere, die wir unter Wasser angetroffen haben:  Die Coconut-Oktopusse mag i...